Interview: Der Traum von Energetica Natura mit CEO Danny Digneffe

Danny Digneffe, CEO und Seele von Energetica Natura, f√ľhrt uns durch die Geschichte unseres warmherzigen Familienunternehmens. Wir er√∂rtern, warum Nahrungserg√§nzungsmittel manchmal umstritten sind, wie wir die Qualit√§t sicherstellen und werfen einen Blick in die Zukunft.

Danny Digneffe√úber Danny Digneffe

- CEO von Energetica Natura

- Leidenschaft f√ľr eine gesunde Lebensweise, bei Bedarf unterst√ľtzt durch Nahrungserg√§nzungsmittel

- Entschlossen, 10 Millionen Menschen auf dem Weg zu Gesundheit und Gl√ľck zu helfen

Interview

An meinem ersten Tag bei Energetica Natura durfte ich in Ihr B√ľro kommen und Sie haben mir die ganze Geschichte von Energetica Natura erz√§hlt: die Urspr√ľnge und wie Sie in das Unternehmen gekommen sind. Ich fand das eine sehr sch√∂ne Geschichte, w√ľrden Sie sie noch einmal erz√§hlen?

Geschichte von Energetica NaturaNat√ľrlich. Ich fange ganz am Anfang an. Wenn wir ganz an den Anfang zur√ľckgehen, sollten wir eigentlich mit meinem Stiefvater, Julien Vandenheuvel, beginnen. Er ist der Gr√ľnder von Energetica Natura, aber davor hat er zwei andere Unternehmen gegr√ľndet.

Und f√ľr die Gr√ľndung des ersten Unternehmens m√ľssen wir noch etwas weiter zur√ľckgehen, n√§mlich in die 1970er Jahre. Damals betrieb er ein Ingenieurb√ľro, weil er von Haus aus Ingenieur war. In diesem Ingenieurb√ľro arbeitete er mit mehreren Leuten zusammen und sie realisierten verschiedene Bauwerke in Belgien, Europa und sogar au√üerhalb Europas. Es war ein erfolgreiches B√ľro, er arbeitete dort mehr als zehn Jahre intensiv. Und irgendwann dachte er: So will ich nicht den Rest meines Lebens verbringen, ich m√∂chte nicht in dieser Branche weiterhin meine Energie einbringen. Und er beschloss, sein Unternehmen zu verkaufen und etwas ganz anderes zu machen.

Er verkaufte sein Unternehmen und erwarb einen Bauernhof. Er stieg aus dem Rattenrennen aus und wurde zum Selbstversorger. Er hatte also eigene Tiere und bearbeitete sein eigenes Land. Und auf diesem Bauernhof verbrachte er mit seiner Frau viele gl√ľckliche Jahre. Er adoptierte zwei T√∂chter und sp√§ter kam noch ein drittes T√∂chterchen hinzu. Nach einer Weile wurde alles ein wenig zur Routine, und die Dinge liefen etwas reibungsloser. Da er nun mehr Zeit hatte, beschloss er, sich weiterzubilden. Und da er sich f√ľr die Natur begeisterte, beschloss er, sich mit Gesundheit zu befassen. Er hatte verschiedene B√ľcher gelesen und sich dann entschlossen, in Deutschland eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen. Das ist in Deutschland ein naturheilkundlicher Therapeut mit mehr Befugnissen als Therapeuten hierzulande haben. Zum Beispiel darf ein Heilpraktiker auch Injektionen geben, was fast dem entspricht, was ein Arzt tun darf. Nach seinem Studium er√∂ffnete er eine Praxis in der N√§he seines Bauernhofs in Zemst bei Mechelen. Au√üerdem begann er mit einem anderen Arzt zusammenzuarbeiten und erweiterte so seine Praxis.

Julien kehrte regelm√§√üig nach Deutschland zur√ľck, wo er w√§hrend seines Studiums verschiedene Produkte kennengelernt hatte, die er f√ľr seine Praxis mitbrachte. Langfristig musste er immer mehr Produkte mitbringen, auch f√ľr seine Kollegen, aber da er jedes Mal nach Deutschland fahren, seinen Koffer vollpacken und diese Produkte zum selben Preis verkaufen musste, war das nicht sehr sinnvoll. So kam er auf die Idee, ein Unternehmen zu gr√ľnden, was er Anfang der 1980er Jahre in die Tat umsetzte. Er gr√ľndete Europrevent und verkaufte Naturprodukte. Der Name setzte sich aus Europa und pr√§ventiv zusammen, da ihm Pr√§vention in den Sinn gekommen war. Er brachte diese Produkte aus Deutschland mit und fing an, diese zu verkaufen. Der wichtigste Markt war Belgien, da sein Unternehmen in Belgien ans√§ssig war. Nach einigen Jahren stellte er fest, dass die Gesetzgebung in Belgien relativ restriktiv war. Zu dieser Zeit gab es noch keine eindeutige europ√§ische Gesetzgebung und auch in Belgien war die Gesetzgebung in Bezug auf Nahrungserg√§nzungsmittel unklar. Es wurde schwierig, diese Produkte in Belgien sinnvoll zu vermarkten. Er entschied dann, ein zweites Unternehmen in den Niederlanden zu gr√ľnden, wo wir noch heute ans√§ssig sind. Der Grund daf√ľr ist, dass die Gesetzgebung in den Niederlanden deutlich weiter entwickelt war und dass viel mehr m√∂glich war. Er gr√ľndete damals in Putte die Firma Europharm. Die Idee war etwas weiter entwickelt: Wir wollen nach wie vor auf den europ√§ischen Markt, und der Name sollte mit ‚Äěpharmazeutisch‚Äú zu tun haben, weil die Produkte, die wir vermarkten √ľber den professionellen Kreislauf laufen, und diese Produkte mit Pharmazeutika vergleichbar sind. Es handelt sich nicht um pharmazeutische Produkte, sondern um Nahrungserg√§nzungsmittel, die jedoch √ľber diesen Kreislauf verkauft werden. Er hatte mehrere Praxisr√§ume im Zentrum von Putte, sodass sie die Praxis aktiv weiterf√ľhrten und auch die Produkte verkauften. Das taten sie zun√§chst vor allem in Belgien und nach und nach auch in den Niederlanden.

Energetica Natura Mitte der 1990er Jahre Mitte der 1990er Jahre gr√ľndete Julien Vandenheuvel ein weiteres Unternehmen, n√§mlich das, indem wir uns heute befinden. Noch nicht am heutigen Standort, sondern in der Innenstadt von Hulst. Der neue Name lautete Energetica Natura. Energetica: Energie, Natura: Natur. Energie in der Natur. Alles in der Natur, alles ist Energie. Wir sind Energie, die Pflanzen, die Produkte, die wir verwenden und die Nahrungserg√§nzungsmittel, die wir einnehmen, sind letzten Endes Energie, so kam dieser Name zustande. Ende 1995 kam ich mit ins Boot. Das war eine sch√∂ne Zeit des Aufbruchs, nat√ľrlich auch herausfordernd, schlie√ülich wurde ein Unternehmen aufgegeben, ein neues Unternehmen gegr√ľndet... In den ersten Jahren verbrachte ich viel Zeit damit, zu lernen, was in unserem Markt vor sich geht, schlie√ülich war dies Neuland f√ľr mich. Ich hatte Chemie studiert, was an sich eine gute Grundlage ist, aber es ist keine Basis, auf der man ein Unternehmen f√ľhren kann, und es ist auch keine Grundlage, mit der man einfach verstehen kann, was unsere Kunden tun. Denn wir arbeiten mit klassischen √Ąrzten zusammen, mit Osteopathen, mit vielen verschiedenen Berufsgruppen. Akupunktur, Hom√∂opathie... Auch die orthomolekulare Medizin war f√ľr mich neu. Also habe ich anfangs viel studiert und viele Menschen getroffen. Ich war auch selbst unterwegs, um unsere professionellen Kunden zu besuchen, und auf diese Weise habe ich mich allm√§hlich eingearbeitet und versucht, die Materie in den Griff zu bekommen.

Wie entstand Ihr Interesse an Nahrungsergänzungsmittel?

Das habe ich quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Meine Mutter war immer sehr naturverbunden, besch√§ftigte sich mit Ern√§hrung, Makrobiotik nannte man das damals. Wenn wir krank waren, verabreichte sie uns immer Naturheilmittel. Als ich dann nach meinem Studium die Chance erhielt, hier anzufangen, f√ľhlte sich das f√ľr mich ganz nat√ľrlich an. Andererseits musste ich noch viel lernen, aber ich bem√ľhe mich immer um Aufgeschlossenheit und so war es auch damals. Ich dachte: Ich knie mich hinein, ich versuche, alles auszuprobieren und zu erfahren. Mit einem aufgeschlossenen, aber auch kritischen Geist. Und ich habe dann in vielerlei Hinsicht die Best√§tigung erhalten, dass ich mich mit voller Leidenschaft in diese Arbeit st√ľrzen kann. Ich gelangte auch sofort zu der √úberzeugung, dass wir hiermit etwas bewirken k√∂nnen. Meine Mutter hat mich also schon in jungen Jahren eingeweiht, und so habe ich mich problemlos eingelebt.

Warum zog Energetica Natura aus der Innenstadt von Hulst an den heutigen Standort um? Wir sind nach wie vor in Hulst ansässig, aber nicht mehr im Zentrum.

Energetica Natura in Hulst1999 haben wir hier gebaut. Zun√§chst ein eingeschossiges B√ľrogeb√§ude und ein Lager mit begrenzter Fl√§che. Das war der Grund f√ľr den Umzug. Wir brauchten mehr Platz f√ľr das Lager und die Mitarbeiter. Als ich 95 im Zentrum von Hulst anfing, waren wir insgesamt zu viert. Dann bauten wir hier und begannen nach unserem Umzug mit neun Leuten zu arbeiten. Heute sind wir 75. In der Zwischenzeit haben wir die B√ľror√§ume im hinteren Bereich erweitert, ein weiteres Stockwerk hinzugef√ľgt und die Lagerfl√§che verdreifacht. Das Grundst√ľck ist jetzt komplett bebaut, und manchmal wird es auch auf dem Parkplatz ein wenig eng, also denke ich, dass wir in den n√§chsten Jahren wieder bauen werden m√ľssen. Wir sind auf der Suche nach einem neuen Grundst√ľck in der Umgebung. Wir bleiben in Hulst, denn dieser Standort ist g√ľnstig, um Belgien, die Niederlande, aber auch Deutschland und Frankreich zu bedienen.

Das wurde in ihrer Erzählung noch nicht erwähnt, wie kamen Frankreich und Deutschland dazu?

In Frankreich begannen wir bereits 2002, den Markt zu bearbeiten. Das war eine ganz nat√ľrliche Entwicklung. Wir waren regelm√§√üig auf Messen in Belgien und den Niederlanden, und auf einer Messe in Br√ľssel kam eines Tages im Jahr 2002 ein franz√∂sischer Arzt auf uns zu und sagte: Sie haben tolle Produkte, die w√ľrde ich gerne verschreiben. Er hatte eine gro√üe Praxis in Paris, die unsere Produkte wollte. Ich sagte: OK, dann kommen wir nach Frankreich. Und so begannen wir, jemanden zu suchen, der dort √Ąrzte und Therapeuten besuchen konnte. So haben wir Frankreich nach und nach weiter ausgebaut. Derzeit bearbeiten wir Frankreich mit elf Mitarbeitern.

Und in Deutschland haben wir vor etwa zwei Jahren begonnen und sind dort momentan zu viert besch√§ftigt. Ein sehr enthusiastischer Markt. Wir versuchen, m√∂glichst viele Menschen zu erreichen und ihnen zu helfen, gesund und gl√ľcklich zu werden.

Wodurch machen wir eigentlich den Unterschied? In Frankreich und Deutschland sind schließlich auch andere Unternehmen aktiv und es gibt bereits Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Warum sind wir dort trotzdem willkommen und inwiefern machen wir den Unterschied?

den Unterschied von Nahrungserg√§nzungsmittel auf dem MarktIch glaube, ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass wir uns in erster Linie immer an Fachleute richten. Und abgesehen davon, dass wir uns auf Fachleute konzentrieren, die dann auch die Menschen beraten, die es brauchen, stehen wir eigentlich daf√ľr, nicht nur Pillen zu verkaufen, nicht nur zu versuchen, Nahrungserg√§nzungsmittel zu verkaufen, sondern die Geschichte weiter zu fassen und die √úberzeugung zu vermitteln, dass der Lebensstil die Grundlage sein sollte. Damit meinen wir, dass es nicht nur um die Einnahme von Pillen geht, sondern auch darum, was man isst, ob man Sport treibt, welche Einstellung man hat, welchen Herausforderungen man sich im Leben stellt usw. Es geht um viel mehr, als nur eine Tablette zu nehmen.

Wenn ich gefragt werde, was ich mache und den Begriff ‚ÄěNahrungserg√§nzungsmittel‚Äú erw√§hne, h√∂re ich oft: ‚ÄěHaben Sie eine Pille zum Abnehmen?‚Äú Ein absolutes Klischee. Ich sage dann: Wenn man abnehmen will, kann man nicht einfach so weitermachen wie bisher und nebenbei eine Pille nehmen, sondern muss ein paar Dinge √§ndern. Vielleicht etwas mehr Bewegung, vielleicht andere Essgewohnheiten, denn es geht nicht immer darum, einfach weniger zu essen. Ein Nahrungserg√§nzungsmittel kann m√∂glicherweise unterst√ľtzend wirken, wenn man die anderen Dinge jedoch nicht beherzigt, wird man nicht weit kommen. Wir tun mehr als nur Pillen verkaufen.

Wir machen es den Menschen nicht zu leicht, wir versprechen ihnen nicht, dass die Einnahme einer Pille alle Probleme l√∂st. Wir konfrontieren sie mit der Tatsache, dass ein gesunder Lebensstil die Grundlage ist und dass Nahrungserg√§nzungsmittel ihre Aufgabe nicht ausreichend erf√ľllen, wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist.

Das stimmt und sehr vieles hat man selbst in der Hand. Man kann vorbeugen, man kann sich seiner Ern√§hrung besch√§ftigen, man kann sehr viel f√ľr sich selbst tun. Wenn dann etwas falsch l√§uft, empfiehlt es sich, fachlichen Rat einzuholen und sich betreuen zu lassen. Denn wenn es nicht so gut l√§uft, kann man sich alles M√∂gliche selbst suchen und einnehmen, aber das ist keine gute Idee. Fachliche Betreuung und die Erkenntnis, dass der Lebensstil wichtig ist, sind Dinge, f√ľr die wir stehen. Ein weiterer Aspekt: Wenn man Pillen verkauft, muss man darauf achten, dass sie von ausreichender Qualit√§t sind, dass sie richtig konzentriert sind. Und daf√ľr haben wir unsere Lieferanten, die daf√ľr sorgen, dass in dieser Hinsicht alles stimmt.

Qualit√§t hat f√ľr uns einen enormen Stellenwert. Wie garantieren wir die?

Unsere Partner, in erster Linie unsere Lieferanten, betreiben eine umfassende Qualit√§tskontrolle. Auch bei der Vorbereitung, bei der Auswahl der Rohstoffe. Aber neben unseren Partnern oder Lieferanten unternehmen wir auch selbst eine Menge, um die Qualit√§t zu pr√ľfen. Eigentlich handelt es sich also um eine doppelte √úberpr√ľfung. Unsere Lieferanten unternehmen gro√üe Anstrengungen, um die Qualit√§t zu gew√§hrleisten, aber wenn die Produkte bei uns ankommen, √ľberpr√ľfen wir alles noch einmal und schicken die Produkte regelm√§√üig zur Kontrolle. In vielen Bereichen wird also sehr viel Wert auf Qualit√§t gelegt, und das ist etwas, das die Menschen nicht sehen. Das sieht man weder auf der Packung, noch an den Tabletten.

Worauf kann man bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels achten, um sicher zu gehen, dass man Qualität wählt?

Worauf kann man bei der Auswahl eines Nahrungserg√§nzungsmittels achten, um sicher zu gehen, dass man Qualit√§t w√§hlt?Alles beginnt bei den Rohstoffen und der Rohstoffauswahl. Ein Beispiel: Kr√§uter. Kr√§uter, das klingt simpel. Ein Pulver, man gibt es in eine Pille, man ist sicher, dass es dieses Kraut ist und dass es etwas bewirken wird. Aber dem geht so viel voraus. Zun√§chst die Auswahl: Woher kommt das Kraut? Und vor allem die Identifizierung, denn nur weil ein Pulver mit einem Analysenzertifikat geliefert wird, ist das noch keine Garantie daf√ľr, dass es sich um das richtige Kraut handelt.

Neben dem Analysenzertifikat pr√ľft unser Hauptlieferant Biotics Research auch auf chemischem Wege, ob es sich um das richtige Kraut handelt. Und wir m√ľssen nicht nur wissen, ob es genau das richtige Kraut ist, sondern auch, ob es gen√ľgend Wirkstoffe enth√§lt. Und viele Dinge d√ľrfen nicht vorhanden sein, etwa Schwermetalle und bestimmte Bakterien. Es werden viele Kontrollen durchgef√ľhrt, um sicherzustellen, dass es rein ist, dass es das richtige Kraut ist und dass es gen√ľgend Wirkstoffe enth√§lt. Und nur wenn all das gew√§hrleistet ist, wird dieser Rohstoff im Produkt verarbeitet. Und dann folgt noch ein letzter Schritt. Wenn die Pille fertig ist, wird wieder gepr√ľft. Weil alles gemischt wird, muss alles zusammenkommen, und dann muss man wieder pr√ľfen, ob es in der richtigen Konzentration da ist und ob alles noch so ist, wie es sein soll. Ein ziemlicher Aufwand. Zuerst die Auswahl der Rohstoffe, dann alle Kontrollen, die Fertigstellung des Produkts und zum Schluss eine weitere Kontrolle. Und erst dann wird das Produkt freigegeben.

Und das geschieht nicht in allen Unternehmen, denn es ist sehr aufwendig. Viele Unternehmen machen es gut, aber es gibt auch viele Unternehmen, die ihren Zulieferern blind vertrauen und die Rohstoffe einfach in ihre Pillen stecken und anbieten. Aber man muss im Leben auch kritisch sein.

Einige Menschen glauben, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht wirken und manchmal wird das Thema kontrovers diskutiert. Im Sinne von: Sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich notwendig, wenn ich mich gesund ernähre? Oder: Ich habe einmal ein Nahrungsergänzungsmittel genommen, das nicht half, also funktionieren sie alle nicht. Oder sie haben ein verzerrtes oder negatives Bild von Nahrungsergänzungsmitteln. Woher kommt das eigentlich?

Das ist eine Kombination verschiedener Aspekte. Es gibt tats√§chlich viele Unternehmen auf dem Markt, die minderwertige Nahrungserg√§nzungsmittel verkaufen. Es gibt sehr viele Unternehmen, die sehr hochwertige Nahrungserg√§nzungsmittel auf den Markt bringen. Das sind also zwei Dinge, die eine Rolle spielen k√∂nnen. Der Lebensstil ist wichtig, wenn man also nur eine Pille nimmt, sich aber hinsichtlich seines Lebensstils weiterhin falsch verh√§lt, stellt sich keine Wirkung ein. Und ein dritter Aspekt, der dazu kommt, ist die Konzentration, in der man das Nahrungserg√§nzungsmittel einnimmt. Also geht es um Qualit√§t aber auch um die Konzentration. Es muss das richtige Mittel in der richtigen Dosierung sein. Und dar√ľber denken die Menschen oft nicht nach. Sie denken: Ich nehme Vitamin C, um mein Immunsystem zu unterst√ľtzen, und sie kaufen irgendwo eine Packung Vitamin C, und letzten Endes enth√§lt diese Packung Vitamin C 20 mg oder 60 mg Vitamin C. Wenn Sie eine dieser Pillen am Tag einnehmen, wird das nichts f√ľr Ihr Immunsystem bewirken. Wenn Sie ein- bis zweimal t√§glich 1000 mg Vitamin C in der richtigen Form, vorzugsweise in Form von Ascorbat, einnehmen, unterst√ľtzen Sie Ihr Immunsystem auf die richtige Weise.

Alles beginnt mit der VerdauungEs ist sehr wichtig zu wissen, ob Sie das richtige Mittel einnehmen, ob es f√ľr Sie geeignet ist, welche Form von Rohstoffen es enth√§lt und in welcher Konzentration.

Wenn alles gut geht und Sie nur ein wenig vorbeugen und unterst√ľtzen wollen, dann k√∂nnen Sie einige Dinge selbst in die Hand nehmen. Wenn es jedoch nicht so gut l√§uft, lassen Sie sich beraten. Lassen Sie sich professionell betreuen, denn dann wird es in diesem Bereich auch besser laufen.

Sie haben einmal gesagt: Alles beginnt mit der Verdauung, eine gute Verdauung ist wichtig, um all diese Nahrungsergänzungsmittel richtig verarbeiten und aufnehmen zu können. Dort versuchen wir auch, den Unterschied zu machen, indem wir bewusst machen, wie wichtig die Verdauung ist.

Ja, das stimmt. Meiner Meinung nach ist die Verdauung der wichtigste Prozess im Körper. Im IT-Bereich sagt man: garbage in, garbage out. Und das gilt ja auch hier. Wenn man Nahrungsergänzungsmittel gut aufnehmen will, muss die Verdauung einwandfrei funktionieren. Wenn da etwas im Argen ist, muss man zunächst an der Verdauung arbeiten. Und wenn das alles wieder gut funktioniert, wird das, was Sie zu sich nehmen, sowohl Lebensmittel als auch Nahrungsergänzungsmittel, besser verarbeitet. Sie gelangen dann an die richtige Stelle und Sie haben etwas davon. Das ist vielleicht ein vierter Faktor, neben den drei Faktoren, die wir bereits genannt haben. Die Verdauung ist in der Tat sehr wichtig, um Nahrungsergänzungsmittel richtig zu absorbieren und von ihnen zu profitieren.

Haben Sie ultimative Tipps f√ľr Menschen, die an ihrem Lebensstil arbeiten m√∂chten aber nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Wie beginnt man damit?

ultimative Tipps f√ľr Menschen, die an ihrem Lebensstil arbeitenIch habe alles M√∂gliche ausprobiert, und f√ľr mich ist es eine Frage der Balance. Versuchen Sie, Ihr Leben ins Gleichgewicht zu bringen. Auch hinsichtlich der Ern√§hrung. Abwechslung. Und fangen Sie mit kleinen Schritten an. Denn oft wollen Menschen, denen es nicht so gut geht, pl√∂tzlich alles umkrempeln. Sie wollen sofort von 0 auf 100, dabei sollte man einfach mit kleinen Ver√§nderungen anfangen. Essen Sie zum Beispiel einfach ein bisschen weniger, dann m√ľssen Sie nicht gleich alles umstellen. Und nach und nach ein wenig gesunde Ern√§hrung integrieren. Aber dabei auch genie√üen, denn das ist wichtig. Wenn Sie etwas an Ihrem Lebensstil √§ndern wollen, achten Sie darauf, dass es auch realistisch ist. Kleine Schritte. Und versuchen Sie au√üerdem, etwas Negatives durch etwas Positives zu ersetzen. Lassen Sie also nicht einfach alles weg, was vermeintlich nicht gut ist. Denn irgendwann werden Sie wieder Lust darauf bekommen und etwas damit anfangen wollen, und irgendwann werden Sie wieder in diese Gewohnheit zur√ľckfallen. Versuchen, eine schlechte Gewohnheit durch eine gute zu ersetzen und das Schritt f√ľr Schritt.

Ich habe auch versucht, zu schnell voranzukommen, und dann verf√§llt man in schlechte Gewohnheiten, und tats√§chlich geht es ja um Gewohnheiten. Gesunde Gewohnheiten. Und sich selbst klarmachen, warum man diese Ver√§nderung will. Und sobald man diese Schritte unternimmt und sich besser f√ľhlt, erste Ergebnisse sieht, wird man automatisch motiviert, die n√§chsten Schritte zu unternehmen, und dann will man gar nicht mehr zur√ľck auf die andere Seite.

Auf die Dauer passt sich auch der Geschmack an. Viele Menschen gehen den verkehrten Weg in Bezug auf Zucker, Rauchen, Kaffee usw. Lauter Dinge, die stimulierend sind, die den K√∂rper jedoch ersch√∂pfen und letzten Endes s√ľchtig machen. Und das bringt uns schlie√ülich an einen Punkt, an dem wir uns nicht mehr gut f√ľhlen und das Blatt wenden wollen. Und dann Schritt f√ľr Schritt, dabei aber weiterhin genie√üen. Wenn jemand hin und wieder Lust auf ein gutes St√ľck Schokolade oder eine T√ľte Chips hat, ab und zu muss das drin sein. Man muss dem K√∂rper meiner Meinung nach auch Reize bieten. Und wenn man das einmal macht und dann eine Zeit lang nicht mehr, kann der K√∂rper das sehr gut verarbeiten. Denn der K√∂rper braucht Reize.

Wie geht es mit Energetica Natura in Zukunft weiter?

Energetica Natura in ZukunftWir tr√§umen weiter, und unser gr√∂√üter Traum ist es, 10 Millionen Menschen zu erreichen und sie auf den Weg zu bringen oder sie zu inspirieren, in ihre Gesundheit zu investieren. Mit guter Gesundheit kann man meiner Meinung nach auch gl√ľcklicher werden. Wenn die Gesundheit nicht in Ordnung ist, ist es schwieriger, gl√ľcklich zu sein. Es hei√üt ja, dass ein gesunder Mensch eine Million W√ľnsche hat, ein kranker Mensch jedoch nur einen Wunsch, n√§mlich wieder gesund zu werden.

Daher wollen wir 10 Millionen Menschen erreichen. Damit meine ich nicht, dass wir 10 Millionen Menschen Nahrungserg√§nzungsmittel verkaufen wollen, sondern wir wollen 10 Millionen Menschen inspirieren und erreichen, dass sie sich mit ihrer Gesundheit befassen. Und wenn sie ab und zu einen Ansto√ü brauchen und wir helfen k√∂nnen, wir sie mit Nahrungserg√§nzungsmitteln unterst√ľtzen k√∂nnen, sei es direkt oder durch unsere Fachleute, dann tun wir das sehr gerne.

Derzeit sind wir in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich t√§tig. Und nat√ľrlich schauen wir auch ein wenig √ľber den Tellerrand hinaus und wollen auch im √ľbrigen Europa auf den Markt. Dieser europ√§ische Traum war schon immer da und wir wollen ihn in Zukunft Wirklichkeit werden lassen.