Deine weiblichen Hormone in Balance - ein Multi mit Brokkoli-Extrakt (Dim), Rhodiola und Taurin kann helfen

Einer der grundlegenden Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Körper besteht im Hormonhaushalt. Das bedeutet u.a., dass Frauen andere Gesundheitsrisiken haben. Der weibliche Hormonhaushalt reagiert sensibler bei (anhaltendem) Stress.

Stress bedeutet zunächst einen hohen Spiegel des Stresshormons Cortisol, und das hat eine Reihe von unangenehmen Folgen. Neben der Störung der Blutzuckerregulierung und der Unterdrückung des Immunsystems bringt ein hoher Cortisolspiegel den weiblichen Hormonhaushalt durcheinander. Das liegt daran, dass ein erhöhter Cortisolspiegel auf Kosten des weiblichen Hormons Progesteron geht. Dadurch entsteht eine Dominanz des anderen weiblichen Hormons: Östrogen. Auch hormonstörende wirksame „Xenoöstrogene“ und Medikamente (z. B. Verhütungsmittel) tragen zur Östrogendominanz bei.

Stress und Östrogendominanz reduzieren unabhängig voneinander die Schilddrüsenfunktion. Kein Wunder also, dass viele Frauen, vor allem im mittleren Alter, mit einer zu langsam arbeitenden Schilddrüse (Hypothyreose) zu kämpfen haben. Wie kann man den weiblichen Hormonhaushalt regulieren? Indem man den Körper mit spezifischen Nährstoffen unterstützt, nämlich mit Rhodiola, Taurin, Brokkoli-Extrakt (DIM) und B-Vitaminen. 

Hormonbedingte Beschwerden

Fast jede Frau hat im Laufe ihres Lebens mehr oder weniger stark mit hormonbedingten Beschwerden zu kämpfen. Diese Art von Beschwerden wird unter dem Begriff „Prämenstruelles Syndrom“ (PMS) oder „Wechseljahrsbeschwerden“ zusammengefasst. Der wichtigste Auslöser ist die Östrogendominanz. Die Anzahl der Symptome, die mit einer Östrogendominanz einhergehen können, ist nicht unerheblich:

  • Endometriose
  • Empfindliche und geschwollene Brüste
  • Schmerzende, geschwollene Brüste mit Zystenbildung
  • Starke und/oder unregelmäßige Menstruation
  • Kopfschmerzen
  • Übergewicht
  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen (z. B. Angstzustände und Depressionen)
  • Feuchtigkeitsspeicherung
  • Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS).

Auch das prämenopausale Syndrom kann aufgrund von Östrogendominanz bereits in jungen Jahren (Ende 30) auftreten.

Der Weg zu einem gesunden/gesünderen Hormonhaushalt

Zu lernen, mit Stress umzugehen, ist ein entscheidender Schritt für die Genesung, neben einer überwiegend pflanzlichen Ernährung mit viel Rohkost. Zusätzlich können Sie Ihren Körper durch eine gezielte Supplementierung mit spezifischen Nährstoffen unterstützen:

  • Brokkoli-Extrakt enthält eine hohe Konzentration an Diindolmethan oder DIM. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass „Indole“ wie das DIM eine regulierende Wirkung auf die Östrogenentgiftung der Leber haben. Somit fördert DIM ein gesundes Östrogengleichgewicht und verhindert eine Östrogendominanz. [1,2] Neben DIM unterstützen Antioxidantien und aktive B-Vitamine (Folsäure, Vit. B12) die Östrogenentgiftung.
  • Taurinmangel tritt häufiger bei Frauen auf, weil ein Östrogenüberschuss die Taurinsynthese in der Leber hemmt. Weitere Risikofaktoren für Taurinmangel sind die Einnahme von Verhütungsmitteln, das Älterwerden und eine überwiegend vegetarische oder vegane Ernährung. Taurin spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. So schützt Taurin die Zelle vor stressbedingten Schäden, wirkt beruhigend und sorgt dafür, dass das Magnesium in den Körperzellen bleibt. [3-6]
  • Rhodiola rosea vermindert die Stressreaktionen im Körper. Die tägliche Einnahme von Rhodiola entlastet die Nebennieren. Auf diese Weise steht mehr Energie für die Schilddrüse und die weiblichen Geschlechtsorgane zur Verfügung. Rhodiola reguliert das Immunsystem, aber auch andere hormonelle Prozesse: vom Wachstumshormon, Schilddrüsen- und Sexualhormonen bis hin zum Glukose- und Insulinhaushalt. Außerdem erhöht Rhodiola die Botenstoffe im Gehirn wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Dies verbessert die Stimmung und reduziert die Müdigkeit. Rhodiola verbessert den Schlaf und reguliert die weiblichen Hormone, was auch die Fruchtbarkeit erhöht. [7-10].
  • Auch andere Nährstoffe wie Cimicifuga racemosa (Trauben-Silberkerze) und Angelica sinensis (Chinesische Engelwurz) wirken regulierend auf den weiblichen Hormonspiegel.

Breites Spektrum an Vitaminen und Mineralien

In einer 8-Jahres-Studie mit 438 Frauen wurde festgestellt, dass die Unfruchtbarkeit invers mit der Häufigkeit der Einnahme eines Multipräparates zusammenhängt [11]. Der Beitrag vieler Nährstoffe zur weiblichen Gesundheit ist bekannt:

  • Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D, Kalzium und Magnesium steht in Zusammenhang mit einem reduzierten Osteoporoserisiko. Darüber hinaus reduziert eine Kalzium-Supplementierung das Risiko einer Präeklampsie und eines niedrigen Geburtsgewichts [12].
  • Die Eisen-, Jod- und Zink-Supplementierung ist weltweit aufgrund des häufigen Mangels bei Frauen erforderlich [12]. Zink reguliert auch den Cortisolspiegel [13].
  • Magnesium beruhigt generell die Nebennieren und reduziert Angst und Unruhe [14].
  • B-Vitamine sind als Cofaktoren an vielen Teilen des Stoffwechsels beteiligt [15].

Sie möchten Ihren weiblichen Hormonhaushalt gezielt unterstützen?

Haben Sie hormonbedingte Beschwerden? Dann lohnt es sich, einen kritischen Blick auf Ihren Lebensstil zu werfen und Ihren Körper mit gezielten Ergänzungen zu unterstützen. Ein ausgeklügeltes Multi-Ergänzungsmittel mit spezifischen Nährstoffen hilft dabei. Die positiven Effekte sind ein besseres Stressmanagement und ein stabilerer Hormonhaushalt. Auf diese Weise sind hormonbedingte Beschwerden und Störungen weniger wahrscheinlich.

Auf der Suche nach einem Multi für die Frau? Sie finden es, indem Sie in der Suchleiste "Multi" eingeben.

Referenzen

  1. Thomas MP, Potter BVL. The structural biology of oestrogen metabolism. The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, Volume 137, September 2013, Pages 27-49. https://doi.org/10.1016/j.jsbmb.2012.12.014.
  2. Chang YC, et al. 1999. Cytostatic and antiestrogenic effects of 2-(indole-3-ylmethyl)-3,3’-diindolylmethane, a major in vivo product of dietary indole-3-carbinol. Biochem Pharm 58:825-34.
  3. Ripps H, Shen W. Review: Taurine: A “very essential” amino acid. Mol Vis. 2012;18:2673-2686. 
  4. Ritz MF, Schmidt P, Mendelowitsch A. Estradiol effect on the extracellular concentration of amino acids. Neurochem Res. 2002;27(12):1677-1683.
  5. Jong CJ, Ito T, Mozaffari M, et al. Effect of beta-alanine treatment on mitochondrial taurine level and 5-taurinomethyluridine content. J Biomed Sci. 2010;17 Suppl 1:S25. DOI: 10.1186/1423-0127-17-S1-S25. 
  6. Jong CJ, Azuma J, Schaffer S. Mechanism underlying the antioxidant activity of taurine: prevention of mitochondrial oxidant production. Amino Acids. 2012;42(6):2223-2232. DOI: 10.1007/s00726-011-0962-7.
  7. Head KA, Gregory KS. Nutrients and Botanicals for Treatment of Stress: Adrenal Fatigue, Neurotransmitter Imbalance, Anxiety, and Restless Sleep. Alternative Medicine Review. 2009;14(2):114-40.
  8. Oakley AE, Breen KM, et al. Cortisol reduces gonadotropin-releasing hormone pulse frequency in follicular phase ewes: influence of ovarian steroids. Endocrinology. 2009. DOI: 10.1210/en.2008-0587.
  9. Olsson EM, von Scheele B, Panossian AG. A randomized, double-blind, placebo-controlled, parallel-group study of the standardized extract shr-5 of the roots of Rhodiola rosea in the treatment of subjects with stress-related fatigue. Planta Medica. 2009. DOI: 10.1055/s-0028-1088346.
  10. Hudson, Tori. Women’s Encyclopedia of Natural Medicine. McGraw-Hill. 2008.
  11. Chavarro JE, Rich-Edwards JW, Rosner BA, Use of multivitamins, intake of B vitamins and risk of ovulatory infertility. Fertil Steril. 2008. DOI: 10.1016/j.fertnstert.2007.03.089. 
  12. Greiner T. Vitamins and minerals for women: recent programs and intervention trials. Nutr Res Pract. 2011. DOI:10.4162/nrp.2011.5.1.3.
  13. Jessica Wang J, Um P, Dickerman BA, et al. Zinc, Magnesium, Selenium and Depression: A Review of the Evidence, Potential Mechanisms and Implications. Nutrients. 2018. DOI: 10.3390/nu10050584. 
  14.  Sartori SB, Whittle N, Hetzenauer A, et al. Magnesium deficiency induces anxiety and HPA-axis dysregulation: modulation bij therapeutic drug treatment. Neuropharmacology 2012. DOI: 10.1016/j.neuropharm.2011.07.027. 
  15. Kennedy DO. B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy—A Review. Nutrients. 2016. DOI: 10.3390/nu8020068.